Kunas Modernus
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Projekte

(2012 - 2011)

Von Räubern und anderen HeldenVon Räubern und anderen Helden (2012)

Eine integrative Irritation von Gerda Raudonikis nach den Gebrüdern Grimm.

Die Akteure sind mit Sicherheit gestorben, die Botschaften und die Moral hinter den Geschichten haben bis heute überlebt. Märchen sind meist grausam, doch siegt fast immer das Gute. Höchste Zeit zu überprüfen, ob die Moral der alten Geschichten heute noch anwendbar ist.

»Von Räubern und anderen Helden« beginnt hier. Das Tanzstück setzt sich mit den Ausdrucksmittel des Tanzes, meist ernsthaft, doch manchmal auch mit Humor mit den Kernszenen einiger Märchen der Gebrüder Grimm auseinander. Parallelen und Gegensätze der einzelnen Plots sind dabei genauso Thema wie die Charaktere der handelnden Figuren.


Tanz: Jana Ritzen und die esistso!company der Lebenshilfe Braunschweig: Kadir Akyüz, Stefan Bogdoll, Gabriele Daskiewicz, Sebastian Koenders, Dagmar Nakonz, Dorota Ostojski, Petra Pressel, Linda Rohloff, Ugur Salcan, David Somrei, Kathrin Schrader | »venti voci« Kammerchor Braunschweig: Barbara Beine, Christoph Carstens, Durukan Bedük, Stefanie Bucher-Pekrun, Sophie Garros, Ulrike Hauswaldt, Hildegard Köhler-Bernhardt, Harald Mander, Bettina Missall, Rainer Schmitt, Regina Schönebaum | Text/Gesang: Roland Kremer | Gebärdendolmetscherin: Angela Borß | Percussion: David Somrei | Musik: Claude Debussy, Gabriel Faure, Peter M. Glantz, Heinrich Schütz | Regie/Choreografie: Gerda Raudonikis | Dramaturgie: KarlHeinrich Weghorn | Musikalische Leitung: Janis Berzins | Gruppenleitung: Dagmar Nakonz, Dorota Ostojski | Foto: Uwe Brodmann

Wie schon mit den Tanztheaterstücken der letzten Jahre, z. B. »Es IST so«, »auspicium«, »Deadline«, »In des Raumes Mitte ...«, »Grenzgänger« und »Der Traum des Isaac« bringt Gerda Raudonikis auch in »Von Räubern und anderen Helden« verschiedene Bewegungsformen mit Livemusik und unterschiedlichem kulturellen Kontext zusammen.



GrenzgängerGrenzgänger (2012)

Ein tänzerisches Experiment von Kunas Modernus, Dauer: 55 Minuten.

Im tänzerischen Experiment »Grenzgänger« von Gerda Raudonikis werden Grenzen, die inneren wie die äusseren, erforscht. Zugleich sollen die Akteure und hoffentlich auch Sie als Zuschauer bis an ihre Grenzen gefordert werden.»Grenzgänger« handelt von Selbsterfahrungen und Erfolgen. Erfolgen, die sich nur erreichen lassen, wenn man bereit ist, bis an die eigenen Grenzen zu gehen und diese auch notfalls zu überschreiten. Konsequenz als Prinzip: Tänzer loten zusammen mit Sportlern und Musikern die eigenen Grenzen aus. Eine Kombination aus Inspiration und Transpiration. Erschöpfung wird dabei bewusst in Kauf genommen.

Grenzgänger« soll motivieren, sich mit eigenen Grenzen auseinanderzusetzen, am Ball zu bleiben und nicht an der ersten Hürde aufzugeben.

Regie/Choreografie: Gerda Raudonikis | Dramaturgie: Karlheinrich Weghorn | Bühne-und Kostüme: Gerda Raudonikis | Fotografie: Uwe Brodmann | Schlagzeug: Sebastian König | Gitarre: Ubaldo Pérez-Paoli | Marathonläufer: Volker Ehlert | Tänzerinnen: Svenya Höhle, Jana Ritzen

Gefördert von der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und der Stadt Braunschweig
Kooperationspartner: Fitnessland Braunschweig


Der Traum des IsaacDer Traum des Isaac (2012)

Ein Tanztheaterstück der esistso!company der Lebenshilfe Braunschweig,
Dauer: 60 Minuten.

»Ich weiß nicht, wie ich der Welt erscheinen mag; aber mir selbst komme ich nur wie ein Junge vor, der am Strand spielt und sich damit vergnügt, ein noch glatteres Kieselsteinchen oder eine noch schönere Muschel als gewöhnlich zu finden, während das große Meer der Wahrheit gänzlich unerforscht vor mir liegt.« (David Brewster in Memoirs of Newton, 1855)

Raum Zeit Gravitation: Nach »In des Raumes Mitte...« beschäftigt sich die esistso!company mit einem zweiten physikalischen Begriff, dem Phänomen der Schwerkraft, der Anziehungskraft, der Gravitation. Dabei wird die Company nicht in Konkurrenz zu Albert Einstein oder Isaac Newton treten, sondern sich dem Thema in tänzerisch-künstlerischer Weise nähern.

Das aus der Schule bekannte Modell »Die Kugel auf dem Gummituch« findet seine gegenständliche Entsprechung in einem aufblasbaren Airtramp und Tänzern, die gleich einer Kugel das Airtramp bespielen. Aber nicht nur die physikalische Dimension der Anziehungskraft ist Thema des Stückes, sondern auch die zwischenmenschliche Anziehungskraft wird performativ in Szene gesetzt. Je näher sich zwei Körper sind, desto mehr ziehen sie sich an – aber nicht immer!

Zu Barockklängen und perkussiven Live-Klängen entstehen Choreographien, die durch Verwendung von Airtramp und anderen Bühnenelementen das Thema auf vielfältige Weise neu interpretieren. Die Mitglieder des Ensembles versuchen mit körperlicher Forschung und Neugier dem Thema neue Aspekte abzugewinnen um so dem nächsten Tanztheaterstück, das sich mit einem anderen Phänomen der Physik beschäftigen wird, den Boden zu bereiten.

Company: Kadir Akyüz, Stefan Bogdoll, Gabriele Daskiewicz, Sebastian Koenders, Dagmar Nakonz, Dorota Ostojski, Petra Pressel, Linda Rohloff, Kathrin Schrader, David Somrei | Regie/Choreografie: Gerda Raudonikis | Percussion: Jambo, Harz-Weser-Werkstätten, Osterode am Harz | Musik: Peter M. Glantz | Kostüme: Eva-Maria Huke | Bühne: Gerda Raudonikis, Uwe Brodmann | Plakat- und Programmgestaltung: geckodesign | Fotografie: Uwe Brodmann

Gefördert von der Lebenshilfe Braunschweig, der Aktion Mensch und der Stadt Braunschweig


TevishkesprojektTevishkesprojekt/Heimatprojekt (2012)

Eine interaktive, integrative und performative deutsch-litauische Theaterkollage,
Dauer: 55 Minuten.

Heimat würde »nicht länger als Kulisse verstanden, sondern als Lebenszusammenhang, als Element aktiver Auseinandersetzung«. (Hermann Bausinger) Heimat sei somit der Lebensort, an dem man zu Hause sei und sich zu Hause fühlt, »wo ich im vollen Sinne lebe als einer, der eingewöhnt ist und nicht nur eingeboren«. (Bernhard Waldenfels)

14 DeutschLitauer haben sich getroffen, um die Frage zu beantworten: Was ist Heimat? Dabei entstand unter der Regie von Gerda Raudonikis ein zweisprachiges Stück, das manchmal selbstironisch und manchmal melancholisch über die Sehnsüchte, Träume und die Realität von MigrantInnen in Deutschland erzählt. Mit Unterstützung von Musik, Gedichten, journalistischer Recherche, Bildern und einer direkten Schaltung nach Litauen versucht das »Tevishkeprojekt/Heimatprojekt« litauische Identität und Authentizität unter die Lupe zu nehmen. Wie leben diese DeutschLitauer wirklich, pflegen sie die Traditionen ihrer Heimat, bilden sie eine Parallelgesellschaft oder leben sie einen »deutschen« Traum, wie immer er auch aussehen mag?

Mitwirkende: Uwe Brodmann, Vilma Geissler, Kristina Gronau, Sigutis Jacenas, Asta Knigge, Aida Kohn, Daiva Molyte-Lukauskiene, Michael Mearker, Ausra Neviene, Gerda Raudonikis, Kristina Rashidi, Gintare Skroblies, Maike Spieker, Egle Preine-Zakarauskaite

(2011)

GrenzenlosGrenzenlos (2011)

Am 06. August 2011 haben die esistso!company der Lebenshilfe Braunschweig und Studierende des Darstellenden Spiels der Hochschule für Bildende Künste (HBK) die gemeinsam erarbeitete Choreografie »Grenzenlos« präsentiert. Die Zusammenarbeit ist durch die Einladung der HBK und dem Lehrauftrag für Gerda Raudonikis mit dem Thema Behinderungen und Tanztheater entstanden. »Grenzenlos« war im Rahmen des Rundgangs der HBK im Schwarzen Raum zu sehen.

Thema der Lehrveranstaltung war die Theaterarbeit mit Menschen mit Behinderungen. In dem theoretischen Teil des Seminars wurden unterschiedliche Arbeitsansätze als eine Bandbreite von bewegungsorientiertem Theater, Tanz-Theater, Bühnenobjekten und Musik reflektiert. Das Ineinanderfließen dynamischer Gedanken unterschiedlicher Prägungen durch Bewegungsformen des Alltäglichen und Tanzelemente mit zeitgenössischem Einschlag.

Ebenso waren die bisherigen Erfahrungen der Studierenden in ihrer Theaterrezeption Thema einer Auseinandersetzung, um das Verständnis von Theater mit Menschen mit Behinderungen in jeweiliger künstlerischer Kraft und sozialer Wichtigkeit zu vertiefen. Zudem wurden Probeneinblicke in die Produktion »In des Raumes Mitte ...« an einzelnen Terminen möglich. Ein dritter Baustein der Veranstaltung bestand in punktueller Zusammenarbeit mit der esistso!company der Lebenshilfe Braunschweig, die als Gast in die HBK eingeladen war.

Company: Stefan Bogdoll, Sebastian Koenders, Dorota Ostojski, Petra Pressel , Linda Rohloff, David Somrei | Regie/Choreografie: Gerda Raudonikis | Technische Betreuung: Uwe Bergmann | Fotos: Uwe Brodmann


EtiudasEtiudas (2011)

Eine Soloperformance mit German Shaltyrev, Dauer: 25 Minuten

German Shaltyrev, ausgebildet als professioneller Balletttänzer und Eiskunstläufer in Moskau, von 1988 - 2001 am »Stanislavsky und Nemerovich - Danchenko Moskau«, dem nach »Bolshoi« in Moskau und »Mariinsky« in St. Petersburg bekanntesten Theater in Russland, Gastspiele in den USA, Japan, China, Italien, Bangladesch, Irland, Marokko und Mexiko.

Regie/Choreografie: Gerda Raudonikis | Tanz: German Shaltyrev | Dramaturgie: KarlHeinrich Weghorn | Musik: Peter M. Glantz | Fotografie: Uwe Brodmann


Raumes MitteIn des Raumes Mitte ... (2011)

Ein Tanztheaterstück der esistso!company der Lebenshilfe Braunschweig
und Gerda Raudonikis, Dauer: 45 Minuten

Ein Volk weitab von der globalisierten Schnellspur der Zeit. Stock in der Hand. Augen zum Himmel. Still ... vibrierendes Holz. Im Bauch des Volkes das Geschwisterpaar. 2x zartes Holz im Gleichgewicht. Der Junge. Das Mädchen, sie wollen weg. Raus und hinein in den Puls der Stadt. Die Power der Megacity als Sehnsuchtsort. Geometrie der Wolkenkratzer. Das Volk, die Balance der Natur zwischen Erde und Weltraum nur noch ein blasser Abdruck in den Köpfen der Geschwister. Megalomania. Die Suche nach des Raumes Mitte beginnt im Traum ... In Ihrem neuen Stück setzt sich die esistso!company in verschiedenen Szenen mit Raum und Mensch auseinander.

Regie/Choreografie: Gerda Raudonikis | Dramaturgie: Marie Rodewald | Musik: Peter M. Glantz | Bühne: Gerda Raudonikis, Uwe Brodmann | Kostüme: Eva-Maria Huke | Fotografie/Video: Uwe Brodmann | Company: Kadir Akyüz, Stefan Bogdoll, Gabriele Daskiewicz, Sebastian Koenders, Dagmar Nakonz, Dorota Ostojski, Petra Pressel, Linda Rohloff, Kathrin Schrader, David Somrei, Philipp Zirnstein

Gefördert von der Lebenshilfe Braunschweig, der Aktion Mensch, der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und der Stadt Braunschweig


DeadlineDeadline (2011)

Ein experimentelles Tanztheater von Gerda Raudonikis, Dauer: 45 Minuten

Breakdancer machen Tanztheater. Sie bringen die Straße ins Theater, sind bereit tief einzutauchen und so die Geschichte mitreißend auf die Bühne zu bringen. Der Gegenpart wird von einem klassischen Balletttänzer getanzt. Es entspinnt sich ein spannender Kampf um Anerkennung und Bedeutung auf der Bühne des – Lebens. Aus den Gefühls- und Aktionssplittern setzt sich »Deadline« wie ein Mosaik zusammen. Schlagzeug, Gitarre und Barockelemente unterstreichen dabei die unterschiedlichen Positionen.

Regie/Choreografie: Gerda Raudonikis | Dramaturgie: Karlheinrich Weghorn | Crewleader: Reinhold (Speedrock) Richter | Fotografie: Uwe Brodmann | Drums/Percussion: Richard Jansen | Gitarre/ Percussion: Karsten Höger | Tanz/Dangerous Style: Tim Börnsen, Xhino Dibra, Daniel Gaubitz, Hendrik (B-Boy Stripe) Hammer, Matieu Bou Khalil, Sascha Lange, Reinhold (Speedrock) Richter, Patrick Schaper und German Shaltyrev

Gefördert von der Stiftung Niedersachsen und der Stadt Braunschweig