Kunas Modernus
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Projekte

(2008 - 2007)

NowadaysNowadays (2008)
Oder was man zum Glück braucht

Ein Tanzstück von Gerda Raudonikis in Zusammenarbeit mit der Musischen Akademie Braunschweig, Dauer: ca. 100 Minuten

Jedes gute Stück handelt von einem Konflikt. Er wird durch die Mitwirkenden herausgearbeitet und, wenn das Stück gut ausgeht, zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelöst. In »Nowadays« finden wir viele kleine Konflikte. Es spielt unter Jugendlichen inmitten der heutigen Zeit; es handelt von hippen Klamotten, Gameboys, Computern und Videospielen. Es erzählt vom Bedürfnis nach Anerkennung, von Liebe und Freude, aber auch von unerfüllten Wünschen und von Trauer.

Alle am Stück beteiligten Jugendlichen tanzen, jedoch mit verschiedenen Intentionen: Für die einen ist es Beruf, für die anderen Freizeitbeschäftigung in der Ballettschule oder im Verein, und einige tanzen auch den Tanz der Straße, bewegen sich wild in selbst ausgedachten Bewegungen. »Nowadays« führt alle Beteiligten zusammen. Sie machen das, was sie können, bewegen sich auf ihre Art, mal allein, mal miteinander, aber oft auch gegeneinander. Die Geschichte schreibt das tägliche Leben. Die Handlung ist auch im Detail von allen Beteiligten gemeinsam entwickelt. Nach sechs Wochen intensiver Probenarbeit wird am 09.10.2008 Premiere sein.

Zum Schluss stehen die 22 Akteure, personell verstärkt durch Musiker und hinter den »Kulissen« wirkende Mitarbeiter, gut einhundert Zuschauern gegenüber. Mit verteilten Rollen: Die einen erzählen ohne Worte vom Leben und versuchen zu unterhalten - die anderen schauen zu, wollen unterhalten werden und im besten Fall etwas mit nach Hause nehmen.

Regie und Choreografie: Gerda Raudonikis | Dramaturgie: KarlHeinrich Weghorn | Schlagzeug: Niklas Schmiedler, Florian Geyer | Bühnenbild: Marie-Claire Lafosse | Lichtdesign: Janis Perlett | Fotografie: Frank Gottsand-Groß, Uwe Brodmann | Tanz und Choreografie: Shari-Sophie Birkhahn, Kerstin Bretarnitz, Clara Dolinschek, Tina Essel, Dahud (Lil.D), Maver Kolosoglu, Kresh, Jill Niesporek, Melissa Oktay, Steffi Sembdner, Maxi Schwiderski, Speedrock, Vanessa-Victoria von Hartlieb, Charlotte Wendland, Mira Wichmann, Sara Yurteri, Anna Derya Yurteri

Unterstützt von: Erich Mundstock Stiftung, New Yorker, PPC Musik


EinanderEinander (2008)
neben - mit - für

Ein Tanzstück von Gerda Raudonikis, Dauer: 60 Minuten

Wie schon »Causa finalis«, »Halfpipe«, »Metamorphose«, »Punch for Fame« und »Horizont«, so bringt auch »Einander« verschiedene Bewegungsformen mit unterschiedlichem kulturellem Kontext auf die Bühne. In »Einander« konkurrieren vier verschiedene tänzerische Ausdrucksformen miteinander, stellvertretend für verschiedene Sichtweisen von Tanz: klassischer Tanz, zeitgenössischer Tanz, lateinamerikanischer Tanz und B-boyng (Breakdance). In der gemeinsamen Arbeit reiben sich nicht nur verschiedene Tanzstile, sondern auch Tänzerinnen und Tänzer mit verschiedenen gesellschaftlichen Hintergründen. »Einander« zeigt den mühsamen Weg vom Nebeneinander bzw. oft sogar Gegeneinander bis hin zum Miteinander und schließlich zum Füreinander. Nicht Konkurrenz um jeden Preis, sondern Kommunikation, das Aufeinanderzugehen und die konstruktive Zusammenarbeit stehen im Vordergrund.

Regie und Choreografie: Gerda Raudonikis | Dramaturgie: KarlHeinrich Weghorn | Musikarrangement: KarlHeinrich Weghorn, Sebastian König | Schlagzeug: Sebastian König | Bühnenbild: Gerda Raudonikis, KarlHeinrich Weghorn | Lichtdesign: Matthias Filbrich | Fotografie: Uwe Brodmann | Plakat- und Programmgestaltung: Robert Glogowski | Tanz und Choreografie: Sven Barkowsky, Clara Dolinschek, Natalie Erlenbusch, Tina Essl, Nils Friedrichs, Markus Hoft, Alex Klaus, Jill Niesporek, Uwe Posorski, Ingo Schwarz, Simon Stapper, Anna Toni, Carolin Schöner, Isabelle Willach

Unterstützt von: Stiftung NORD/LB Öffentliche, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Niedersächische Lottostiftung, Stadt Braunschweig, New Yorker


HorizontHorizont (2007)

Ein Tanzstück über Vernunft und Unvernunft von Gerda Raudonikis,
Dauer: 58 Minuten

»Horizont« handelt von der gelebten Sehnsucht behüteter Wesen, vom Versuch des Ausbruchs in die Welt der Phantasie. In der ORDNUNGSWELT, behütet, aber auch eingegrenzt lebt eine kleine Population. Es regiert die Vernunft, alles ist definiert nach seinem Sinn und Zweck. Außerhalb dieser Welt existiert das Unbekannte, aber auch das Geheimnisvolle; irgendwie bedrohlich, aber zugleich auch faszinierend. Die Mutigsten in der behüteten Welt werden nun in Versuchung geführt, die AUSSENWELT zu erkunden, wagen sich zögernd vor, erkunden, knüpfen erste Kontakte ... Ist das Bewegungsspektrum in der ORNUNGSWELT eher begrenzt, auf fast zwei Dimensionen reduziert, so zeigt sich die AUSSENWELT wild, farbenfroh und nach allen Seiten offen. Akrobatische Leichtigkeit und der Schwung von Gerätturnerinnen treten in den Dialog mit Bewegungsformen des zeitgenössischen Tanzes.

Regie und Choreografie: Gerda Raudonikis | Dramaturgie und Musikarrangement: KarlHeinrich Weghorn | Bühne und Kostüme: Gerda Raudonikis, KarlHeinrich Weghorn | Sportliche Leitung: Ute Warnecke (MTV Braunschweig) | Lichtdesign: Matthias Wilbrich | Fotografie: Uwe Brodmann | Plakat- und Programmgestaltung: Helge Sittig | Tanz und Choreografie: Nicole Baumann, Markus Hoft, Serge St. Juste, Gaelle Morello, außerdem Christiane Bock, Marlen Dittmer, Katja Liss, Juliane Mokwena (Broadway Dance School Braunschweig) sowie Kathrin Borchert, Janina Capelle, Sarah Deking, Nathalie Dinter, Kim-Jennifer Krull, Christiana Landrath, Janike Marek, Julia Scheumann,
Alexandra Schormann, Anja Stache, Franziska Stahmann, Nora Zehrden (Geräteturnerinnen Braunschweig)

Unterstützt von: Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Niedersächische Lottostiftung, Stadt Braunschweig, MTV Braunschweig, New Yorker