Kunas Modernus
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Projekte

(2003 - 2001)

HalfpipeHalfpipe (2003)

Ein Tanzstück in vier Dimensionen von Gerda Raudonikis, Dauer: 55 Minuten

Im Rahmen des Festivals »Schöne Aussichten« ist das Crossover-Tanzstück »Halfpipe« in der Millenium-Halle uraufgeführt worden. Tanztheater einmal anders: 4 professionelle Tänzerinnen und Tänzer zusammen mit Skateboardartisten auf einer Bühne - nicht klassisch strenges Tanztheater, aber auch keine Revue.

Eine Geschichte über unzertrennliche Freundschaft und erste Liebe, Konkurrenz und Eifersucht. Doch bevor Misstrauen und Streit die Freundschaft von Lars und Sven vollends zerstören, beschließen die beiden, ihren Konflikt durch einen Wettstreit auf einer Skaterrampe zu entscheiden: Wem die gewagtesten, tollkühnsten und artistischsten Figuren auf dem Skateboard gelingen, der soll Lisas Zuneigung gewinnen. Lisa selbst wird in den Plan nicht eingeweiht ... eine Dreiecksgeschichte, umgesetzt in »vier« Dimensionen auf und über einer Skaterrampe. Eine experimentelle Symphonie als Verbindung von Tanztheater mit den »Bewegungsformen der Straße«.

Regie und Choreographie: Gerda Raudonikis | Idee und Dramaturgie: KarlHeinrich Weghorn | Musikkomposition und -produktion: DJ-Sammy, KarlHeinrich Weghorn | Bühnenbild und Kostüme: Sarah Jo. Hauer, KarlHeinrich Weghorn | Sportliche Leitung: Markus Gründel | Fotografie: Uwe Brodmann | Tänzerinnen und Tänzer Oberwelt: Gerda Raudonikis, Serge St. Juste, Sabrina Schleicher | Mädchen Lisa: Sonoko Hashimoto | Skater: Christian Thomas, Holger Reise, Frank Hasenfuss, Benni Dannel, Oliver Holzhauer | Bad Guy: Joachim Ruhe

Unterstützt von: Stiftung NORD/LB Öffentliche, Land Niedersachsen, Niedersächsische Lottostiftung, Auto-Export, Boardjunkies, Stadt Braunschweig


Causa finalisCausa finalis (2002)

Ein Tanzstück von Gerda Raudonikis, Dauer: 60 Minuten

»Wohin führt die Entwicklung des Menschen? Wie kommt das Individuum mit den Zwängen von Massenmechanismen zurecht? Frei nach aristotelischen Regeln hat die experimentelle Tanztheaterformation Kunas Modernus ihre Choreographie deshalb mit dem Begriff causa finalis überschrieben. Es geht also sozusagen um Endzweck.

»Am Anfang ist da nur Stille. (...) Der Boden ist übersät mit menschlichen Körpern. Licht flackert sparsam von der Seite und leise werden urwaldähnliche Geräusche vernehmbar. Es sind merkwürdige Rhythmen, die die Körper langsam aus der Starre lösen. Von den Fußspitzen ausgehend, rollen und räkeln sich die Körper allmählich zu Gruppengebilden. Dazwischen eine weibliche Gestalt, die sich durch all die Leiber hindurchwindet zu einer männlichen Figur. Bruder und Schwester in einem permanentem Annäherungsversuch an die eigenen Gefühle. Ein Versuch, der aber gegen all die aggressive Umwelt nicht immer so recht gelingen will. (...) Körperlich zupackende Verschränkungen und schräge Überkugelungen bringen für die zahlreichen Zuschauer auch witzige Momente in einer sonst stringenten Dramaturgie, die KarlHeinrich Weghorn kontrastreich zusammengestellt hat. Regisseurin Raudonikis gelingen im ständigen Hin und Her der Emotionen immer wieder belebende Wechsel zwischen anrührenden Einzelszenen und martialischen Massengruppierungen. Bis in mythisch anmutende Welten hinein. (...) Was die Choreographie immer wieder auch in spektakuläre surreale Weiten abdriften lässt, sind die ständigen verzerrenden Spiegelungen der Figuren in den Hintergrund-Glitzerfolien. Zusammen mit der untermalenden Gestaltung durch DJ Sammy ist eine sehenswerte und sensible Inszenierung entstanden, die den kräftigen Beifall verdient hatte.«

(Harald Hilpert, Braunschweiger Zeitung, 03.12 2002)

In mehrfacher Hinsicht ein Experiment! 15 Akteure, verschiedene Medien, zusammengeführt zu einer Stunde spannende Unterhaltung.

Choreografie, Regie: Gerda Raudonikis | Dramaturgie und Bühnenbild: KarlHeinrich Weghorn | Gruppentrainer: Roberto Köhn | Kostüme: Elena Neuthinger | Lichtgestaltung: Matthias Ossmann | Tongestaltung: DJ Sammy | Plakat und Programm-Gestaltung: Susanne Zimmermann | Fotografie: Uwe Brodmann | Bruder: Rosario Avanzato | Domino: Serge St. Juste | Schwester: Gerda Raudonikis | DJ: DJ Sammy | Gruppe: Melanie Becker, Katrin Dessin, Antonella Favret, Nathalie Feustel, Martin Feuler, Britta Hauf, Roberto Köhn, Silke Matthies, Philip Miller, Marie Wagner, Susanne Zimmermann

Unterstützt von: Land Niedersachsen, Niedersächsische Lottostiftung, Kloster- und Studienfonds,
Auto-Export, Cebra GmbH


IschiopagusIschiopagus (2001)

Das bewegende Leben der siamesischen Zwillinge Masha und Dasha. Ein Tanzstück von Gerda Raudonikis. Dauer: 55 Minuten.

Irgendwo in Russland werden die siamesischen Zwillinge Masha und Dasha geboren. Von der Medizin totgesagt, entwickeln sie Lebensmut und werden ein gefundenes Fressen für die Wissenschaft. Im permanenten Wechsel von Liebe und Hass, Freude und Verzweiflung versuchen sie ihre Identität und Intimität zu erkämpfen. Die Hoffnung auf eine chirurgische Trennung macht ihre zwanghafte Zweisamkeit erträglich. Berührt von dem Schicksal und beeindruckt von dem Lebensmut der Zwillinge, entwickelte die Regisseurin und Choreographin Gerda Raudonikis das Tanztheaterstück, dessen Episoden von Tragik bis ins Komische reichen. Ein Tanzstück nach biographischen Vorbild, der Lebensgeschichte von Masha und Dasha, dem ältesten siamesischen Zwillingspaar weltweit. Über 50 Jahre unzertrennlich miteinander verbunden, 24 Stunden täglich. Eine ungewöhnliche Inszenierung mit einem ungewöhnlichen Thema. Ein komplexer und herausragender Konflikt, fast ausschließlich mit den Ausdrucksmitteln des Tanzes erzählt, emotional verstärkt durch im Raum live präsente Musik.

Regie: Gerda Raudonikis | Choreographie: Serge St.Juste, Gerda Raudonikis | Bühnenbild und Kostüme: Elena Neuthinger | Fotografie: M.-P.Tollmann | Plakatgestalltung: Gecko Design | Tanz: Ulrike Wallis, Gerda Raudonikis | Sprecher: Dieter Vonau | Livemusik: Vlady Bystrov

Unterstützt von: Stiftung NORD/LB Öffentliche, Land Niedersachsen, Niedersächsische Lottostiftung


Das KleidDas Kleid (2001)

Ein Tanzstück von Gerda Raudonikis, Dauer: 50 Minuten.

»Das Kleid« ist eine hinreißende und ausdrucksstarke Umsetzung eines modernen Märchens von der unerfüllten Sehnsucht zur großen Welt der Bühne und des Glamours. Die Illusionen zerfließen zwar, doch kommt es zu einem unerwarteten glücklichen Ende.

Tanz und Regie: Gerda Raudonikis | Choreographie: Serge St. Juste, Gerda Raudonikis | Kostüme: Elena Neuthinger | Mitwirkend: Rasmus Krevet | Plakatgestaltung: KarlHeinrich Weghorn | Fotografie: Thomas Gasparini